Less Soil Sealing: Optimizing building plots

Wie können wir nachhaltiges, zukunftsfähiges Bauen in Städten und "Speckgürteln" umsetzen, ohne neue Baugrundstücke zu erschließen?

Aufgabenstellung

Baugrund ist eine endliche Ressource. Nachhaltig handeln heißt auch, sparsam mit Böden umzugehen. Wir wollen möglichst keine neuen Flächen für unsere Häuser nutzen müssen, sondern bestehende Gebäude für die nächsten Generationen fit machen. Daher suchen wir kreative, neue und in die Zukunft gerichtete Nutzungs- und Baukonzepte für die Nachverdichtung in bestehenden Siedlungsgebieten.

Beschreibung

Was meint „Nachverdichtung“? In Deutschland wird deutlich zu viel Fläche für Einfamilienhaus- oder Gewerbegebiete mit Verkehrswegen verbraucht, insbesondere in kleineren Städten und ländlichen Gebieten. Nahezu überall wird an Stadträndern geplant und gebaut, wohingegen die Innenstädte und „Ortskerne“ teilweise aussterben. Gehen Bodenversiegelung und -überplanung ungebremst weiter, verfehlt Deutschland nicht nur seine Flächenverbrauchs-, sondern ebenso seine Klimaziele.

Das Bauen der Zukunft – in der Nachverdichtung steckt hier viel Potenzial. Daher ist das Thema heute aktueller denn je, auch bei den zukünftigen Bauherr:innen.

 „Das Einfamilienhaus auf der grünen Wiese“ wird zunehmend kostspieliger, nicht zuletzt aufgrund unzureichender Materialverfügbarkeit, fehlenden Arbeitskräften und dadurch steigenden Baukosten. Kurzum: Die Nachfrage im Hausbaumarkt verändert sich. Wie können also mit innovativen Ideen neue Lebensräume geschaffen werden, ohne dabei neue Flächen zu versiegeln? Der Fokus der Challenge liegt auf dem Bauen in der Stadt und den dazugehörigen „Speckgürteln“. Im Vordergrund steht sowohl die geeignete Fläche als auch die passende Bauform.

Eine Möglichkeit bestünde darin, einen konkreten Stadtteil oder Vorort auszuwählen und zu beleuchten, wo genau Neubau-Potenzial besteht. Auch könnte man einen Schritt weiter in Richtung konkrete Umsetzung denken, beispielsweise mit Kubaturen und Modulen (Fertigbau). Wie können also „angemessene Bauformen“ aussehen, um auch den flexiblen Anforderungen/Bedürfnissen von Baufamilien und/oder neuen Wohnmodellen gerecht zu werden?

Unsere Geschäftsführerin Dagmar Fritz-Kramer freut sich über jede und jeden, der oder die sich dieser Herausforderung stellt und konkrete sowie visionäre Ideen mitbringt.

Das ist der Ko-Host.

Nach dem Vorbild der Natur plant und realisiert Baufritz seit 125 Jahren nachhaltige und architektonisch anspruchsvolle Gebäude aus Holz: Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser, Siedlungsbauten, Anbauten/Aufstockung.

Bereits in den 70er Jahren beginnt der damalige Inhaber, das Unternehmen ganzheitlich ökologisch auszurichten. Heute gilt Baufritz als der Vorreiter des nachhaltigen Holzhausbaus.